Whitesunday Islands – Auf Wolken wandern

Hi Liebe Leute,

Einen Vorteil hat die Weite Australiens. Man fährt Stunden Bus und diese Zeit kommt mir sehr gelegen, um jeweils den Blogbeitrag zu schreiben 🙂

Die Whitesunday Islands sind fast ein Muss, wenn man die Ostküste Australiens bereist. Der Sand gehört mit einem Quartzanteil von fast 99% zu einem der weissesten der Welt!
Natürlich erreicht man eine Insel nur mit dem Boot oder man schwimmt rüber was bei einem Quallen und Hai verseuchten Meer nicht umbedingt zu empfehlen wäre. Ich habe mich also für eine 3 – Tagestour mit 2 Übernachtungen auf dem Katamaran entschieden.

Eine solche Tour ist insofern auch spannend, denn man trifft wieder neue Leute. Man weiss nie was einen erwartet. Ich sass also an jenem Tag am Hafen und wartete mit ca 14 anderen Personen auf den Tourguide. Da hielt ein Taxi an und es stieg eine Gruppe junger Männer aus. Sie fingen an ihr Gepäck aus dem Taxi zu nehmen. X Packungen an 30 Dosenbier hier, Gin, Vodka Flaschen da, Weisswein dort. Mit der Menge an Alkohol hätte man locker eine Bar eröffnen können. Nachdem nun die Gruppe komplett war, empfing uns der Tourguide und gab uns einige Instruktionen. 
Wir fuhren also los in Richtung Whitesunday Islands. Leider spielte das Wetter nicht mit und so erwartete uns eine Fahrt, die ich so schnell nicht vergessen werde. Es stürmte und die Wellen wurden höher und höher und einer nach dem andern wurde Seekrank. Mir, als erfahrener Seemann und Fischer, ging es soweit gut. Arrrrr! Klar hätte ich mir eine ruhigere See gewünscht, bei der man wie auf den Prospektbildern auf der Front liegen und sich bräunen kann, aber es war zumindest mal ein Abenteuer. 
Der nächste Tag brachte dann einige Aufhellungen, zum Glück, denn es war der Tag an dem wir auf die Whitesunday gingen.
Wir durften also von 10 Uhr morgens bis 12:30 Uhr auf der Insel verweilen. Jeder Schritt auf dem schneeweissen Sand fühlte sich an wie wenn man auf Wolken gehen würde. Der hohe Quarzanteil führte dazu, dass man bei jedem Schritt ein „quitschen“ hören konnte. Als ob der Quarz schreien würde, bitte nicht auf mich treten 🙂

Am Nachmittag konnten wir dann noch mit einem Bananengummiboot fahren, was auch viel Spass gemacht hat. Da war doch noch die Geschichte der Gruppe junger Männer und dem Alkohol, nun ja es waren Schotten, und glaubt mir die haben das Zeugs getrunken, als ob sie nach Tagen in der Wüste auf Wasser gestossen sind. Ich war immer noch bei meinem ersten Bier, in der Zeit haben die jeweils 3 Bier runtergespült. Überhaupt bestand die Gruppe zu 80% aus Briten. Eine Schwedin, eine Kanadierin und ich waren die einzigen nicht UK an Bord.
Es wurde ein lustiger Abend und ich lernte Britische Trinkgepflogenheiten kennen 🙂
Einzig das Verständnis der Sprache wurde immer schwieriger, da die Schotten einen echt schwierigen Akzent haben. 
Natürlich durfte auf einem Boot mit Mehrheit von Briten auch der klassische Sonnenbrand nicht fehlen. Und so sah man am nächsten Morgen bilderbuchmässige Sonnenbrände. Bei einigen sogar noch Handabdrücke bis wohin die Creme aufgetragen wurde. Ob ich mich auch verbrannt habe? Natürlich nicht! Ich reibe mich sehr schweizerisch genau und diszipliniert mit Sonnencreme ein 🙂

 Wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

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