Byron Bay – Peace, Chill and Surf

Hello people,

Mein Abenteuer Ostküste nähert sich dem Ende. Ich werde danach weiter von Brisbane nach Darwin fliegen. Auf meiner Reise wurde oft der Ort Byron Bay erwähnt, leider lag der aber nicht auf meiner Route, da ich ursprünglich nur bis Brisbane fahren wollte und Byron noch 2h weiter weg lag. Dennoch entschloss ich mich spontan weiterzufahren, da das Ticket bis Byron Bay gültig war. Ich verkürzte also meinen geplanten Aufenthalt in Brisbane um 2 Tage.

Für diejenigen unter euch, die nicht wissen wofür dieser Ort bekannt ist, Byron Bay war und ist ein Hippiestädtchen. Viele Freigeister, Aussteiger, Künstler haben sich in Byron niedergelassen Die Atmosphäre ist echt speziell. Man sieht sehr viele, nun ja, sagen wir mal Verrückte dort ;). Wobei verrückt eher positiv gemeint ist. Wahrsager versuchen auf der Strasse die Zukunft aus der Hand zu lesen. Musiker spielen auf den Gehwegen in Front von Bioläden und Bio Kaffes. Die Mentalität „Make Love not War“ ist hier zugegen. Eine Dönerbude darf da selbstverständlich nicht fehlen 🙂 Das kann man überall auf der Welt essen, unglaublich. 

Natürlich ist Byron Bay berühmt und daher sehr touristisch geworden. Einige behaupten, es sei nicht mehr wie früher. Ich fand trotzdem, dass Byron einen bestimmten Charme versprühte. Gut es war auch Sonntag und da ist üblicherweise mehr los, hab ich mir sagen lassen. Denn auch die Australier strömen am Wochenende nach Byron, sei es um zu chillen, für die gute Laune oder zum Surfen.

Das Städtchen, wenn man es denn so nennen darf, ist relativ klein. So erkundete ich es ziemlich schnell. Ich machte mich also auf den Weg zum nächsten Wahrzeichen von Byron, dem Leuchtturm. Bekanntlich stehen Leuchtturme ja auf einem Hügel und so hiess es, raufwandern :). Schweisstreibend erreichte ich nach ca 1h den höchsten Punkt. Es lohnte sich, die Aussicht auf den Leuchtturm bzw aufs Meer war super.

Der Weg nach unten war gespickt mit Fotomotiven. Als erstes führte er am östlichsten Punkt Australiens vorbei.


Danach hatte man den sogenannten Surfers Lookout

Fishermens Lookout

Und zum Schluss sah ich noch einen toten Rochen, dem wahrscheinlich die Ebbe zum Verhängnis wurde.

Am nächsten Tag entschied ich mich spontan, mich für einen 2 stündigen Anfänger Surfunterricht anzumelden. Byron ist anscheinen perfekt um Surfen zu lernen, da die Wellen nicht zu hoch und nicht zu flach sind. Für mich als blutigen Anfänger also eine super Ausgangslage. Mit einem chinesischen Pärchen waren wir zu dritt, als wir von Dylan, unserem Surflehrer empfangen wurden. Dylan war ein typischer Dude. Easy going ohne Stress, was ihm noch fehlte waren die langen blonden Haare, aber ansonsten ein Surfertyp wie aus dem Bilderbuch. Wir fuhren an eine Beach, an der es an diesem Tag nicht so stark windete. Bevor wir ins Wasser konnten, erklärte Dylan uns die Theorie. Anschliessend durften wir uns in die Wellen stürzen. Dylan gab uns jeweils zum richtigen Zeitpunkt einen Schubs, damit wir nicht selber paddeln mussten und uns nur auf das Aufstehen konzentrieren konnten. Während sich die Chinesin noch schwer tat mit dem aufs Brett zu stehen, war ich bereits bei Teil mit dem Paddeln. Es erfordert Timing und Erfahrung die Welle zum richtigen Zeitpunkt zu nehmen. Mir gelang dies ab und zu und ich surfte zum ersten mal in meinem Leben. Was für ein tolles Gefühl! Und als es mich so richtig packte, war bereits wieder Feierabend. Ich war erschöpft aber glücklich. Dies ist sicher nicht das Letzte mal das ich surfen war.

Byron Bay, ein spezieller Ort, der es absolut Wert war zu besuchen!

Peace

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