Tasmanien Teil 3 – Jump

Heyhey

Heute morgen konnten wir „ausschlafen“. Wir mussten erst um 08:30 Uhr los. Es blieb sogar Zeit für die, um im lokalen Caffe von Tullah den Drang nach Koffein zu stillen. Das lokale „Kaffi“, wenn man es denn so nennen darf, betreibt ein Privater in einem kleinen Raum seines Hauses. Die Machine war aber professionell und der Kaffe schmeckte gar nicht schlecht. Kurios war denn noch sein Haustier, stand doch draussen im Garten ein Alpaka 🙂

Wir machten uns auf den Weg zu den Montezuma Falls. Dort hiess es dann erst mal wandern! 3 Stunden dauerte der Weg durch den Regenwald hin und zurück. Das Gute daran, während der Wanderung hat man genügend Zeit, die Leute der Gruppe besser kennenzulernen.

Der Wasserfall war grösser, als wie er auf diesem Foto erscheint. Später fuhren wir zum Mittagessen in das nächste Dorf und wir konnten in die Bäckerei oder Supermarkt selber was holen. Ben hatte uns für den Nachmittag eine Überraschung versprochen, wir würden auf dem Rückweg etwas Spezielles machen. Zuerst ging es aber in das lokale Holzsägewerk. Ein antiken Holzsägegerät zerschnitt die ganzen Bäume in Einzelteile. Früher war dies ein Wunderwerk der Technik. Heute ist es jedoch zur effizienten Produktion zu langsam und so dient es nur noch den Touristen zur Schau.

Nach diesem kulurellen Erlebnis, fuhren wir dann in Richtung Überraschungsort. Wir wussten, es hätte etwas mit Sand zu tun. Es wurde wild spekuliert. Sandboarding stand zuoberst auf der Favoritenliste. Schliesslich sah man die Sanddünen und die Spekulation erhärtete sich. Doch wo waren die Boards? Die Gruppe lief eine Sanddüne hoch als Ben „STOP“ sagte und meinte wir müssen an Ort und Stelle warten. Daraufhin lief er ein paar Schritte in Richtung Klippe einer Sanddüne, stellte sich in Position. Nun forderte er uns auf er so schnell wie möglich zu rennen und über die Klippe „jumpen“. Ohne zu sehen, was auf der anderen Seite der Klippe war, sprinteten wir also los. Als wir den Abgrund sahen, war es zu spät um anzuhalten, wir mussten „jumpen“. Mein Tempo war leider so hoch, das ich nach dem Sprung noch den ganzen Hügel runter „rollte, lief“. Andere blieben nach ihrem Jump an Ort und Stelle. Ben machte Fotos von uns und so entstand auch dieses Bild.

Der Clou an der ganzen Sache. Der Touranbieter heisst „JUMP TOURS“. Deshalb haben sie sich auch diese Aktion mit dem Sprung die Sanddüne hinunter ausgedacht. Nach diesem sandigen Abenteuer, wir hatten echt überall Sand, auch an Stellen, die man nicht erwartet hätte, durften wir uns in Tullah im See abkühlen. Das Wasser war kalt, aber nicht sehr kalt ;).

Wir liessen den Abend bei einem Bier am Lagerfeuer ausklingen und freuten uns auf den nächsten Tag. Geniesst die schönen Momente!

Ich hoffe ihr freut euch auch auf den nächsten Tag 🙂

Grüsse

Moreno

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