Tasmanien Teil 5 – Bay of Fires

Hallo Familie, Freunde, Bekannte, Unbekannte

Gibt es überhaupt Leser unter euch, die mich nicht kennen? 🙂

Heute seht ihr eine andere Seite Tasmaniens. Waren es bisher hauptsächlich Wasserfälle, Regenwald und Berge, so handelt dieser Beitrag vom Meer und Strand. Tasmanien ist halt doch nicht ganz zu vergleichen mit der Schweiz, auch wenn gewisse Landschaften der Schweiz sehr ähneln. So wie dieser Aussichtspunkt, bei dem wir am Morgen durchgefahren sind.

Vor dem Mittagessen durften wir Honig degustieren. Es gab Honig gemischt mit allen möglichen Zutaten. Habt ihr schonmal Honig mit Chilli probiert? Ich kann euch sagen das schmeckt widerlich. 

Nach diesem Geschmacksnerven tötetenden Erlebnis, hielten wir an einem historisch emotionalen Platz. Während des Krieges verlor das Dorf Junge Männer und zu dessen Ehren wurden damals Bäume gepflanzt. Diese sind mittlerweile über 50 Jahre alt und wuchsen so hoch, dass die Regierung die Bäume fällen wollte. Die Bewohner wehrten sich erfolgreich dagegen und beschlossen, dass ein Holzkünstler Figuren aus den Ästen schnitzen sollte. Nun stehen diese Bäume noch immer am selben Ort und gedenken an die verstorbenen jungen Männer und dessen Geschichte. 

Am Nachmittag erreichten wir dann die Nordostküste Tasmaniens,  genauer gesagt die Bay of Fires. Der Ort erinnert mehr an die Karibik wie an Australien. Weisser Sandstrand mit hellblauem, klarem Wasser. Da gibt es aber einen kleinen, feinen Unterschied. Das Wasser war nicht kalt, sondern eiskalt. Ob ich trotzdem Baden ging? Wer mich kennt, weiss die Antwort auf diese Frage 😉



Wir verweilten einige Stunden am Strand und machten uns anschliessend auf den Weg zur Unterkunft. Heute Abend gab es BBQ. Ben grillierte für uns nach australischer Art und nach dem Essen beim Sonnenuntergang gab es noch eine spezielle Überraschung. Jeder in der Gruppe musste zuvor seine Fotokamera bzw den Blitz mit roter Folie abkleben, sodass rotes Licht aufleuchtete. Diese Massnahme diente zum Schutz. Die aufmerksamen Leser unter euch, wissen wahrscheinlich was jetzt kommt. Nein wir gingen nicht ins Rotlichtmilieu! Wir spazierten bei Sonnenuntergang hinunter zum Strand. Ben kannte einen geheimen Ort, wo man Pinguine auf ihrem Nachhauseweg vom Meer super beobachten konnte, ohne andere nervende Touristen 😉

Wir sassen also da und warteten. Ich kannte dieses Prozedere ja bereits von St. Kilda. Man weiss nie man die Pinguine zurückkehren. Und dann endlich erschienen sie. Im roten Rampenlicht fühlten sie sich anscheinend wohl. Wer kann schon von sich behaupten, dass Zuschauer auf einen Warten, bis man von der Arbeit zurückkommt. Und dann noch mit auf einem roten Laufsteg bejubelt wird?!

Es war ein toller Augenblick für alle!

Liebe Grüsse

Mori

2 Kommentare bei „Tasmanien Teil 5 – Bay of Fires“

  1. Du bist natürlich nicht baden gegangen. Du hättest frieren können. 😉 😂
    Pinguine mit rotem Hintergrund…. .. Sooo herzig.

  2. Ohhh jööö die Pinguine sind sooo häärzig😍😍 🐧🐧

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