Neuseeland – Bay of Islands

Heyyyy people out there

Nach meinen Fiji Ferien bin ich nun voller Energie und ready für Neuseeland. Ich werde zuerst den hohen Norden mit einer 3 Tagestour besuchen bevor ich mich in Richtung Südinsel aufmache . Mit dem Stray Bus hatte ich diese Tour bereits während meiner ersten Woche in Auckland gebucht und so konnte es bereits am 13. Januar 2018 losgehen. Wieder einmal mehr befand ich mich in einem Minibus mit einer Gruppe von ca 15 Leuten. Wieder einmal war es dasselbe Prozedere, die Leute stellten sich vor wie sie heissen und woher sie kommen. Nur dieses mal gab es eine Überraschung. Besser gesagt eine Premiere. Es war das erste mal seit über 3 Monaten auf Reisen und etlichen neuen Bekanntschaften, dass ich jemanden aus meiner Region kennengelernt habe. Die Basler leben also doch noch! Ich hatte die Hoffnung fast schon aufgegeben. Vanessa wohnt nur ca 15 Autofahrtminuten entfernt von mir. Lustigerweise kreuzten sich unsere Wege bisher noch nie, trotz gemeinsamen Bekannten.

Die Reise führte uns am ersten Tag nach Paihia. Ein kleiner Ort, auf dem Festland vor dem Küstenabschnitt Bay of Islands. Es ist der Ausgangspunkt für viele Aktivitäten rund um die Bay of Islands. Ihr könnt euch das Gebiet als subtropisches Inselparadies vorstellen.

Müsli, unser Tourguide, erzählte uns ein wenig über die Region und deren Geschichte, zum Beispiel das James Cook als erster Europäer hier im Jahre 1769 landete. Spannender war aber die Story über die Entstehung seines Spitznamen, Müsli. In der Tat hat es eine Verbindung zu einem Müsli Riegel. Die Kurzfassung davon: Er war auf einer Expedition auf dem Franz Josef Gletscher auf der Südinsel und ass ein Müsli Riegel. Leider wusste er zu diesem Zeitpunkt nicht, dass er eine Nussallergie hatte. Somit schwoll sein Gesicht an und er musste per Helikopter vom Gletscher ins Spital geflogen werden, seither nennt man ihn Müsli 🙂

Zurück zu der Bay of Islands. Am nächsten Tag fuhr die Gruppe mit einem Touristenboot raus, um Delfine zu beobachten. Mittlerweile habe ich einige Delfine während meiner Reise gesehen, somit war es nichts Spezielles mehr für mich. Ich staune aber trotzdem, was das Tier für eine magische Anziehungskraft auf die Menschen hat. So war die Hysterie auch riesig, als der Kapitän meinte, dass da Delfine wären. Ein Wunder das niemand von Bord gefallen ist 😉

Nach der Aufregung ging es dann weiter raus in die Bay of Islands zu einem „Arch“. Also ein Bogen, bzw ein Loch im Gestein, welches durch das Meer geformt wurde. Es ist noch schwierig dies zu beschreiben, deshalb hier das Foto dazu.

Interessant wurde es, als der Kapitän durch diesen Bogen gefahren ist. Links und Rechts blieb dabei nicht sehr viel Platz übrig. Dies war eine knappe Angelegenheit, aber lustig 🙂

Leider war es an diesem Tag bewölkt, so dass die Farben der Bay of Island nicht so sehr zur Geltung kamen.

Am Abend fuhren wir dann noch mit der Fähre nach Russell, einem kleinen Dorf gegenüber von Paihia. In Russell steht die älteste Kirche Neuseelands. Diese hat an diversen Stellen Einschusslöcher; denn Russell war zu früherer Zeit bekannt als „Höllenloch des Pazifik“. Dunkle Gestalten irrten dort herum. Es wurde auch keine Rücksicht auf heilige Gebäude wie eine Kirche genommen. Anscheinend soll es so zu und her gegangen sein wie auf Tortuga, der Pirateninsel aus „Der Fluch der Karibik“.

Heutzutage ist das kleine Dorf mit ca 700 Einwohnern verschlafen und lebt hauptsächlich vom Tourismus.

Bay of Island war sicherlich ein Besuch Wert, auch wenn das Wetter nicht überragend war. Weitere Berichte über Neuseeland folgen.

Liebe Grüsse

Moreno

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