Salar de Uyuni Teil 3 – Der grosse Tag

heyhey

Heute morgen war der grosse Tag. Ein Traum von mir sollte mit dem Besuch der Salar de Uyuni in Erfüllung gehen. Bereits um 5 Uhr früh fuhren wir los in Richtung Salzwüste. Dies war ja mein eigentliches Ziel der Tour. Ich wollte die weisse Weite mit strahlend blauem Himmel live erleben.

Wir fuhren dem Sonnenaufgang entgegen. Weiter in Richtung Salar de Uyuni.

Just zum Sonnenaufgang erreichten wir unser Ziel. Die Salar stand noch unter Wasser und es war ungewiss, ob wir diese durchqueren konnten oder aussen rum fahren mussten. In den Monaten Januar, Februar, März und teils April kann aufgrund des hohen Wasserspiegels die Salzwüste nicht durchfahren werden. Die Zeichen standen nicht schlecht, sahen wir doch Jeeps anderer Agenturen bereits auf der anderen Seite des Wassers. Schlussendlich mussten die Fahrer die Lage beurteilen und entscheiden. Denn wenn man stecken bleibt hat man richtig ein Problem! Wir sahen sogar mit eigenen Augen was die bedeuten könnte! Ein Jeep einer anderen Agentur bliebt stecken!

Eins muss man den Fahrern lassen. Sie helfen sich gegenseitig auch wenns einer der „Konkurrenz“ ist. So hatten wir Zeit für Fotos währendem unsere Fahrer versuchten den Jeep aus dem Wasser zu ziehen. Zum Glück, sonst wäre dieser Schnappschuss nie entstanden!

Nach einer Weile konnte der Jeep aus seiner misslichen Lage befreit werden und es ging los. Die Fahrer meinten wir könnten durchqueren. Meine Gebete wurden also doch erhört. Ich hatte so sehr gehofft, dass wir durchfahren konnten und jetzt ging es los. Wie gesagt, man hat ein grösseres Problem falls man stecken bleibt! Die Devise war Augen zu und durch. Während wir Gäste die Fahrt durch das kniehohe Wasser genossen, verlangte diese höchste Konzentration der Fahrer ab.

Das sichere Ufer kam näher, da passierte es. Wir hatten es geschafft ohne stecken zu bleiben 🙂 Die Musik wurde aufgedreht und die Party in der Salar de Uyuni konnte beginnen. Yeah. Als erstens hatten wir ein wenig Zeit für Fotos.

Nach 30 Minuten fuhren weiter durch die Salar, an eine trockenere Stelle. Dort half uns dann Pauli mit den Fotos und wir machten ein professionelles Fotoshooting. Er legte sich echt ins Zeug und wir profitierten von seiner Erfahrung, denn es ist nicht sehr einfach solche Fotos zu schiessen. Ihr seht den kleinen Dino am Boden den Pauli dabei hatte.

Hier seht ihr das Foto, das so entstanden ist.

Oder ein weitere Beispiele

Man kann seiner Kreativität wirklich freien Lauf lassen und Stunden da verbringen. Leider hatten wir nicht soviel Zeit, denn wir mussten weiter. Schade, denn es war ein Riesenspass! Tipp von mir: Inspiriert euch vorher im Internet, was alles für Motive möglich sind.

Beim ersten Salzhotel, welches mitten in der Salzwüste steht, gibt es noch eine Flaggensammlung der Welt. Analog auf einem Berggipfel, hängte da wahrscheinlich jeder seine Flagge auf und so entstand dieses Gebilde, welches sehr bunt heraussticht.

Sogar einen FCB Sticker habe ich entdeckt. Die FCB Fans sind halt überall auf der Welt zu finden 🙂

Die Tour war noch nicht zu Ende. Als nächsten besuchten wir den „Zugfriedhof“. Ein verwahrloster ehemaliger Zug, der heute noch vor sich hin rostet und mittlerweile zur Touristenattraktion geworden ist. Zugegeben es sah schon speziell aus.

Die Tour endete schliesslich in Uyuni. Die meisten blieben hier in Bolivien. Ich jedoch musste zurück nach Chile und trat an diesem Nachmittag noch mit 4 weiteren Reisenden von insgesamt 16 die Rückreise an. Leider hatten wir nicht mehr Pauli als Fahrer. Ein neuer Fahrer sollte uns nach San Pedro de Atacama zurückbringen und dann mit neuen Touristen eine Tour starten. Hier noch ein kurzer Einblick in die bolivianische Stadt Uyuni

Auf der Rückreise gab es noch eine kleine Geschichte. Und zwar blockierten Bolivianer die Strasse und liessen niemanden mehr durch. Ich dachte mir schon, dass wir jetzt Stunden hier verbringen müssten. Zwar war der Ort dafür nicht schlecht oder was denkt ihr? Heisse Thermalquellen mit Sonnenaufgang. Trotzdem war es nervig, da wir Touristen für die innerpolitischen Schwierigkeiten ja nichts dafür können aber als Druckmittel missbraucht werden!

Zum Glück stellten sie die Forderungen bzw die Botschaft, welche die Fahrer der bolivianischen Grenze übermitteln sollten. Somit liessen sie uns durch, jedoch wurde die Strasse für die Rückreise, also für die neuen Touristen wieder blockiert, doch das war nicht mehr mein Problem. Wir erreichten die chilenische Grenze und mussten dort ca 2 Stunden warten, denn die Zöllner durchsuchten alle Backpacks und kontrollierten die Reisenden.

Schliesslich erreichte ich mein Hostel in San Pedro de Atacama.

So und zum Schluss noch ein Fazit.

Es war eine der besten Touren die ich gemacht habe! Ich hatte eine super Gruppe, einen lustigen Fahrer, das Essen war grossartig und die Landschaft atemberaubend. Dieses Erlebnis werde ich so schnell nicht mehr vergessen. Danke der Agentur Cordillera, die mir dieses Abenteuer ermöglichte! Lasst euch nicht abschrecken von diesen Horrorgeschichten und macht die Salar de Uyuni falls ihr mal die Möglichkeit habt! Ein einmaliger Ort auf Erden!

Machts gut ihr Lieben

Mori

Ein Kommentar bei „Salar de Uyuni Teil 3 – Der grosse Tag“

  1. Ganz tolle Erlebnisse!

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