Lima – Hallo Denis

Buenos Dias

Nach meinem Wüstenabenteuer machte ich mich auf nach Peru. Ich hatten den Flug von Santiago de Chile nach Lima schon früher gebucht, so dass ich von San Pedro zuerst nach Santiago de Chile fliegen musste. Da mein Flug nach Peru am Nachmittag war, wollte ich am Vormittag nach Santiago fliegen, um dann bereits am Flughafen zu sein. Normalerweise reise ich nicht so „riskant“, da ja immer etwas schieflaufen kann und man den Anschlussflug ja nicht verpassen möchte. Und tatsächlich wurde ich ein wenig nervös, als ich von einer anderen Reisenden hörte, dass die Fluggesellschaft Latam streiken würde und vereinzelt Flüge gestrichen würden. Gibt es denn sowas? Ich hatte extra den teureren Flug gebucht, um auf Nummer sicher zu gehen. Latam ist eine sehr gute Fluggesellschaft in Südamerika. Sollte es mich nun auch treffen? Ich würde meinen Flug nach Lima verlieren und die Pläne würden durcheinander geraten. Nun gut, ich hatte ja noch keine E-Mail der Fluggesellschaft erhalten und auch auf flightradar24 war mein Flug noch geplant. Ich beschloss normal zum Flughafen zu fahren und dann zu schauen. Und ich hatte tatsächlich Glück. Mein Flug war geplant! Der Latam Flug vorher und der Latam Flug nachher waren beide gestrichen. Was für eine Erleichterung.

Es klappte auch mit dem Gepäck und dem nächsten Flug einwandfrei, so dass ich um 17:00 Uhr in Lima landete. Dort holte mich ein Shuttle Taxi von meinem Hostel ab. Ich wurde also mit einem Namensschild am Ausgang empfangen 🙂

Als ich ins Taxi stieg, wusste ich nicht, dass mich bereits ein nächstes Abenteuer erwarten würde. Ich hatte noch nie so ein Verkehrschaos wie hier in Lima gesehen. Die Leute verwenden hier die Hupe als Blinker. Es wird gehupt, gedrängelt, geflucht als wäre es das Normalste auf der Welt. Polizisten versuchen mithilfe von Trillerpfeiffen den Verkehr ein wenig zu regulieren. Mein Taxifahrer war ein ganz cleverer Typ. Er nutzte Schleichwege. Ich fühlte mich eigentlich nicht unsicher, doch als er eine Quartierstrasse zweispurig machte, um die Kolonne zu überholen und nach vorne fuhr, den Gegenverkehr ignorierte und sich zum Schluss vorne reindrückte, war ich schon ein wenig schockiert. Ich meine ich kenne die Fahrweise in Italien, aber Lima ist noch um einiges Schlimmer! Nach ca 1 Stunde kam ich schliesslich heil im Hostel an.

Ich war so müde von den ganzen Reisestrapazen, dass ich bereits um 21:00 Uhr schlafen ging. Den nächsten Tag nutzte ich, um mich ein wenig auszuruhen. Am Abend würde mein guter Freund Denis aus der Schweiz hier landen. Ich freute mich bereits, die nächten 3 Wochen Peru mit ihm gemeinsam zu bereisen.

Am nächsten Tag erkundeten wir Lima gemeinsam. Wir liefen der berühmten Klippe entlang des Meeres. Leider war das Wetter, wenn auch nicht kalt, nicht so schön. Nichtsdestotrotz gefiel mir die Promenade bis zum Leuchtturm sehr gut. Ich fand es noch ziemlich speziell, ein Leuchtturm mit Hochhäuser im Hintergrund sieht man auch nicht alle Tage.

Mir hat Lima, bis auf das Verkehrschaos richtig gut gefallen. Zumindest in dem Viertel, Miraflores genannt, konnte man vieles machen. Leider blieb uns nicht viel Zeit hier. Wir beschlossen noch einen Tagesausflug nach Huacachina zu machen bevor wir nach Arequipa weiterfliegen sollten.

Liebe Grüsse aus der Hauptstadt von Peru

Mori

Ein Kommentar bei „Lima – Hallo Denis“

  1. Has glase

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