Fraser Island Teil 1 – Freiheit auf Sand

Hey people in switzerland,

How are ya?

Fraser Island! Schon wenn ich den Begriff hier aufschreibe schmecke ich den Duft der Freiheit. Ich sitze grad inmitten der Grossstadt Brisbane und werde nun meine Emotionen über den Besuch der grössten Sandinsel der Welt, welche ich diese Woche erleben durfte, in diesem Blogbeitrag wieder aufleben lassen. Freut euch diesen Beitrag!

Aber von Anfang an. Fraser Island war mir zu Beginn nur so ein Begriff in Verbindung mit wilden Dingos. Ich wusste nicht, was mich dort erwarten würde und hatte demzufolge auch keine hohen Erwartungen. Es sollte wieder eine 3-Tagestour werden mit Übernachtung in einem Tipi (Indianerzelt). Wie bei den Whitesundays, gab es wieder ein Treffpunkt, an dem sich die Leute, welche die Tour gebucht hatten, versammelten. Es ist immer interessant zu sehen, was für Personen zu der besagten Zeit dort stehen und warten. Immerhin würden wir alle 3 Tage gemeinsam verbringen und ein Erlebnis zusammen teilen. Der Tourguide zeigte uns dann eine Videokasette aus dem Jahr 1998. Kein FullHD, kein Surround. Ein schlichtes Video über die möglichen Gefahren der Insel. Wir sollten mit einem 4×4 Jeep unterwegs sein und den auch noch selber fahren! Nach dem Video konnte man das Gefühl haben, man würde sterben 🙂 Schliesslich mussten wir am Ende noch ein Formular ausfüllen und die Verantwortung übernehmen, wenn wir von einem Dingo gefressen würden oder mit dem Jeep verunfallen würden. Alle habe schön unterschrieben und so konnte es am nächsten Tag losgehen.  

Wieso es ausgerechnet ein 4×4 Jeep sein musste, zeigte sich dann, als wir mit der Fähre auf die Insel fuhren und da es keine Anlegestelle hatte, fuhren wir durch kniehohes Meerwasser auf das sandige Ufer! Auf Fraser Island gibt es keine Strassen. Man fährt einfach am Strand entlang 🙂

Es war einfach unbeschreiblich schön. Das Gefühl das man erlebt, mit dem Fahrtwind, links Sand rechts Meer auf kilometerlangem menschenleeren Strand zu fahren. Fühlte sich so absolute Freiheit an? Ich weiss es nicht, aber ich hörte jedenfalls nicht mehr auf zu grinsen. 

Mittlerweile war es Mittag und wir erreichten einen See, inmitten der Insel. Der Tourguide sagte uns dann, dass wir hier ohne Bedenken vor Haien, Quallen oder Krokodilen baden könnten. Wie geil ist das denn? Endlich mal ohne Gefahren baden zu können. Vollgepumpt mit Glücksgefühlen zog ich meine Badehose aus und hüpfte nackt in den See. Natürlich habe ich das nicht getan. Bei aller Freude, es waren noch etliche andere Leute anwesend 🙂 Weisser Sandstrand an einem Süsswassersee war aber trotzdem einmalig.

Zum Schluss von Tag 1 fuhren wir noch zum Innern der Insel, in den Regenwald Teil. Es ist bemerkenswert, dass hier soviel Vegetation wächst, besteht doch der Boden nur aus Sand! Auf dem Bild könnt ihr das glasklare Wasser und den Sandboden gut erkennen.

Wie ich bereits zu Beginn dieses Beitrags erwähnt hatte, hat es auf Fraser keine Strassen und zum ins Innern der Insel zu gelangen, wurde man gut durchgeschüttelt 🙂

Da ich soviel auf Fraser erlebt habe, werde ich die Story in 2 Teilen erzählen .
Zum Abschluss sei noch soviel gesagt. Schlaft nicht in einem Tipi ohne Matraze 😉

See ya 
 

4 Kommentare bei „Fraser Island Teil 1 – Freiheit auf Sand“

  1. Happy Halloween

    1. Danke alessio, do fiiere si au halloween 😉

  2. Wieso nicht? Ist es unbequem oder kommen in der Nacht irgendwelche Krabbel-/Schleichtiere zu Besuch?

    1. Han die frog im teil 2 beantwortet 😜

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