Westküstetour Tag 1  – The Pinnacles

Halloooo ihr Lieben

Heute beginnt eine 7-Teilige Story über meine Abenteuer an der Westküste Australiens. Freut euch auf wunderschöne Landschaftsaufnahmen unberührter Natur, tollen Sonnenuntergangsbilder und Storys über meine Gruppe. Die Tour, welche ich ausgesucht hatte, brachte uns in 7 Tagen von Perth nach Exmouth und wieder zurück was etwa einer Distanz von Hamburg nach Mailand entspricht. Als erstes möchte ich euch meine Reisebegleitung aus der Schweiz vorstellen. Sie hat grossen Anteil an den tollen Bildern in den kommenden Beiträgen. Merci liebe Sonja, Starfotografin 🙂

Nebst uns beiden bestand die Gruppe zu Beginn noch aus weiteren 10 Personen. Wobei einer der Gruppe sich so schlecht gefühlt hatte, dass er die Tour erst gar nicht antreten konnte und in Perth blieb. Auf die Leute werde ich im Verlauf der Story noch genauer eingehen. Unser Tourguide, der Walker, war ein typischer Aussie. Ich kann ihn nicht beschreiben, deshalb gibts ein Bild von ihm und mir 🙂

Das erste Ziel waren die berühmten Pinnacles. Diese sind noch nicht soweit entfernt und es führen auch Tagesausflüge dorthin. Die „Wüste“ aus Felsen, welche aus dem Boden ragen, ist ziemlich beeindruckend. Gewisse Steine haben dann noch, sagen wir mal, eine spezielle Form 🙂 . Über die Entstehung der Steine bzw ihren Formen weiss man erstaunlich wenig. Die Forscher rätseln heute noch darüber. Ich möchte euch aber nicht mit Geologischer Geschichte langweilen, deshalb hier die Fotos.


Die Fahrt ging weiter nach Norden. Es lagen einige Kilometer gerader Strecke vor uns. Je weiter man sich von Perth entfernte, umso verlassener wurde die Gegend. Immerhin war es nicht wie im Outback, sondern schön der Küste entlang wo man ab und zu das Meer zu Gesicht bekam. Zwischendurch hielten wir an skurilen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den Grasstrees. Unser Tourguide erzählte uns, dass diese früher Black Boys hiessen, da sie für die Weissen wie Aboriginis mit einem Speer in der Hand aussahen. Heutzutage darf man nicht mehr Black Boys sagen, weil es rassistisch ist.

Ein weitere Stopp war dann der „umgefallene Baum“. So wie ich verstanden hatte, krümmt sich dieser gegen den Boden zum Schutz vor dem salzhaltigen Meereswindes der sehr stark bläst in dieser Gegend. 
Bild umgefallener Baum.

Als nächstes erreichten wir Geraldton, die Heimatstadt unseres Tourguides. Die Stadt ist nicht sonderlich sehenswert. Die einzige Szene, welche ich verblüffend fand, war als der Guide seine Tochter von der Schule abholte und sie zuhause absetzte. Es hat mich überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil, ich fand es toll, dass er sie noch sehen konnte, war er doch die nächsten 7 Tage nur mit uns unterwegs. Trotzdem wäre so etwas bei uns wahrscheinlich nicht denkbar 🙂 .

Nach Geraldton erreichten wir dann am Abend bereits unsere Unterkunft auf einer Farm. Es gab, wie so oft hier in Australien, BBQ :). Später verzierte uns der Himmel den Sonnenuntergang mit gigantischen Wolken. Somit konnten dann diese Bilder entstehen. 

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende.

Grüsse in die Schweiz, Deutschland, Florida oder woher ihr auch immer den Blog liest 🙂

2 Kommentare bei „Westküstetour Tag 1  – The Pinnacles“

  1. :-D:-D Super blog

    1. Danke 😉

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