Westküstetour Tag 3 – Monkey Mia, Quobba Blow Holes

Hallihallo

Heute Morgen war ein wenig Chaos, da wir zu 8 nur ein Bad hatten. Freundlicherweise bot uns Walker an sein Bad benutzen zu können. Wie bereits gestern, bot der Japaner wieder eine Geschichte diesen Morgen. Als erstes schlief er gestern Nacht mit der Jacke ein. Keine Ahnug wieso man bei 25 Grad mit einer Jacker schläft. Als zweites war er sehr früh wach und ging ins Bad und kam zurück, fing an seinen Rucksack zu packen, liess die Zimmertür offen und weckte somit fast jeden viel zu früh. Ich hatte zum Glück meine Ohrstöpsel drin (schlafe mittlerweile immer mit diesen) aber Sonja wurde wach und nervte sich noch Stunden später ab dem Japaner 🙂

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Monkey Mia. Dies ist ein Ort, an welchem wildlebende Delfine jeden Morgen zum Strand kommen und dort gefüttert werden. 

Die Futtermenge ist streng kontrolliert und die Tierpfleger wissen genau, welcher Delfin wieviel gehabt hat. Desweiteren deckt das Futter nicht ihren Tagesbedarf, so dass sie trotzdem noch Fisch in der Natur jagen müssen. Die Fütterungszeiten sind jeden Tag gleich. Es ist eigentlich ein Fütterungsritual, denn die vielen Touristen müssen in Reih und Glied am Strand entlang stehen und auf die Anweisung der Tierpfleger im Wasser achten. Als Höhepunkt besteht die Chance, dass man aus dem Publikum ausgewählt wird und den Delfin füttern darf.

Nachdem alle ihre Delfnfotos gemacht hatten, ging es wieder zurück zum Unterkunftsort den Tourbus volltanken. Ich nutzte diese Gelegenheit, um einige Schnappschüsse von der Ortschaft Danhem zu knipsen.

Weiter auf unserer Strecke ging es dann zu den Quobba Blow Holes. Es war echt beeindruckend der Kraft der Wellen zuzusehen, wie sie an der Felsküste aufprallten. Bei den Blow Holes handelt es sich um ein Loch im Feslen, aus dem jeweils bei einer grossen Welle eine Wasserfontaine aufsteigt.

Ein tolles Erlebnis. Leider ist die Zeit auf solchen Touren knapp bemessen, so dass wir dann auch nach kurzer Zeit weiter mussten. Der nächste Höhepunkt liess dann aber nicht lange auch sich warten. Eine spektakuläre Aussicht von der Westküste aufs Meer. Es ist schier unglaublich wieviele diverse Landschaften Westaustralien zu bieten hat. Von der aus roten Felsen formierten Küste bei den Blow Holes, gab es jetzt wieder ein anderes Motiv, welches genaus so schön ist.

Gegen Abend machten wir uns dann auf den Weg nach Coral Bay, unserer nächsten Unterkunft. Auf dem Weg dahin gingen wir zu einer Aussichtsplattform, welche ein wenig im Landesinnern lag. Walker, unser Tourguide warnte uns vor den stacheligen Dornen dort an der Klippe. Natürlich hatten wir alle noch unsere Flip Flops an und so kam es, dass ich durch eine Frage des Tourguides abgelenkt wurde und mit meinem linken grossen Zehen in so eine Dorne mit Widerhaken lief. Ihr seht es war nicht meine Schuld 🙂 . Trotzdem erschrak ich natürlich im ersten Moment. Es sollte noch 2-3 Tage zwischendurch weh tun, da sich der Dornenstachel mit Widerhaken fein in meinen Zehen gebohrt hatte , aber dann hatte der Körper den Fremdkörper abgestossen und es war wieder gut. Die Aussicht von der Klippe war in dem Moment zweitrangig aber nicht minder schön.

Machts gut und bis dann

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