Raglan – Surfers Paradies

Bonjour,

An diesem Donnerstag, dem 18.Januar fuhren wir weiter von Hahei in Richtung Raglan, einem Surfermekka hier auf Neuseeland. Nachdem ich bereits in Byron Bay gesurft war, wollte ich es hier unbedingt ausprobieren. Rückblickend hätte ich aber besser auf das Surfen verzichtet! Aber die Geschichte von Anfang an.

Wir machten uns also auf den Weg vom Nordosten, Hahei, an die 200km entfernte Westküste nach Raglan. Das Schöne am Busreise ist, dass man sehr viel vom Land sieht, wenn man nicht gerade Blog schreibt :). Dieses mal gab es aber wetterbedingt nicht soviel spektakuläre Ausblicke. Weit und breit zeigte sich die Natur Neuseelands von ihrer grünen Seite.

Ich verstehe ja, dass die liebe Pflanzen Wasser brauchen, aber hätte es nicht eine Woche später regnen können?! Wir wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob das Surfen überhaupt stattfinden würde. Der Zwischenstopp, um einen Wasserfall zu besichtigen, wurde dann ein „Sich zum Wasserfall beeilen, fotografieren, und zurück“ Erlebnis. Einerseits regnete es und andererseits hatten wir echt zu wenig Zeit. In solchen Momenten wünsche ich mir mit meinem eigenen Camper unterwegs zu sein und selber bestimmen zu können. Die Frage wäre dann aber, ob ich diesen wunderschönen Wasserfall überhaupt gefunden hätte :).

Ich kann euch leider nicht mehr sagen, wie der Wasserfall hiess oder wo er liegt. Irgendwo zwischen Hahei und Raglan. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass das Surfen stattfinden würde und dass es gute Wellen hätte. Ich fühlte mich an diesem Tag nicht so fit, aber wollte um jeden Preis surfen gehen. Nun gut, man wird ja sowieso nass, ob es regnet oder nicht. In Raglan angekommen bezogen wir unser Hostel und nach einem Mittagessen, welches aus Zeitmangel sehr schnell verspeist wurde, besammelten wir uns zur Theoriestunde. Mir war dies schon aus Byron Bay bekannt, aber es kann ja nicht schaden, wenn man es nochmals hört. Ab in den Wetsuit und los ging es ins Meer. Wer schon einmal gesurft ist, weiss wie anstrengend das ist. Man kämpft sich gegen die Wellen raus, um dann genau diese hohen Wellen zu reiten. Die Strömung war extrem stark und bei jeder Welle wurden wir wieder einige Meter zurück Richtung Ufer gespült. So musste man echt viel Kraft aufwenden, um an einen gescheiten Spot zu gelangen. Es war trotzdem ein tolles Erlebnis. Ich bin echt auf den Geschmack gekommen mit dem Surfen.

Am Abend rebellierte mein Körper gegen meine heutige Entscheidung trotz mangelndem Gesundheitszustand, eine extrem physische Aktivität auszuüben. Mir war sehr kalt und ich schwitzte gleichzeitig. Ich fühlte mich nicht gut, war müde und hatte Gliederschmerzen. Der straffe Zeitplan liess auch nicht wirklich eine Erholung zu. Am nächsten Tag standen die Glowworms von Waitomo und Hobbiton auf dem Programm. Ich wollte dies auf keinen Fall verpassen! Also nahm ich ein Neo Citran und ging früh zu Bett in der Hoffnung, dass es mir besser gehen würde. Wie es mir ergangen ist, seht ihr im nächsten Beitrag

Fortsetzung folgt!

Au revoir. Bonsoir et bonne nuit

Mori

(macht irgendwie auch Spass, eine Geschichte einfach mit Fortsetzung folgt zu beenden 🙂 )

3 Kommentare bei „Raglan – Surfers Paradies“

  1. Nei, nei, mer wänd alles sofort wüsse….
    Das isch jo wie a Film in 2 Teil…..du machsch es spannend. 😉

  2. „Ich kann euch leider nicht mehr sagen, wie der Wasserfall hiess oder wo er liegt…….“
    Liebe Wältebummler,
    für dis Tagebuech, es isch dr „Bridal Veil Falls“…….(deutsch: Brautschleierfälle)

    Gruss Geri (BW)

    1. Danke für die Recherche 🙂

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