Picton – Die „Summer Blast“ Flying Kiwi Tour beginnt

Heyhey

Los gehts! Auf diese Tour hatte ich mich schon lange gefreut, war diese doch im Internet sehr gut bewertet worden und unter anderem vom „National Geographic“ Magazin als Neuseelands Nr.1 Adventure Tour gewählt worden.

Ich nahm mein Backpack und verliess das Hostel in Richtung Bahnhof, wo der Treffpunkt sein sollte. Picton ist sehr klein und so erreichte ich das Ziel kurze Zeit später. Mein schweizer Pünktlichkeit habe ich immer noch beibehalten und so war ich sogar noch 10 Minuten früher da. Doch ich sah keinen anderen Backpacker, was mich stutzig machte. Nochmals checkte ich meine Unterlagen, ob ich auch am richtigen Ort war. Picton kann doch nicht zwei Bahnhöfe haben?! Als ich dann den Bus kommen sah, war ich erleichtert. Zwar noch etwas verwirrt ob der Tatsache, dass ich der Einzige war und auch im Bus niemand sass. Dennis, der Busfahrer erklärte mir, dass die Gruppe beim Hostel wartete. Dies verwirrte mich noch mehr. Gruppe? Sollten wir nicht alle gleichzeitig auf der Südinsel starten? Es stellte sich heraus, dass die Tour auch eine Art Hop on und Hop Off war. Also man konnte an diversen Standorten zusteigen oder aussteigen, je nachdem wieviele Tage gebucht worden waren. Ich verstehe den ökonomischen Zusammenhang, dass Leute nicht alle 26 Tage Zeit haben, um beide Insel machen zu können und somit verkürzte Touren angeboten werden und diese dann zusammengeführt werden, jedoch ist es halt auch schwieriger, für neue Leute sich in eine bereits bestehende Gruppe einzugliedern. Aber sofern man offen ist klappt auch dies. Und so musste ich bereits kurze Zeit später das Aufnahmeritual bestehen. Einer meiner Fingernägel wurde rot angemalt! Luisa war die Künstlerin, welche mir den Fingernagel rot einfärbte. Kurioserweise kam sie auch aus Basel! Jetzt hatte ich 3 Monaten Australien niemanden aus der Region angetroffen und nun sind es in Neuseeland gleich zwei.

Ihr fragt euch sicher wie das ausgesehen haben muss. Nun meinen Blog konnte ich trotz dieses Fingernagels weiterhin ohne Probleme schreiben, jedoch kamen später bei fremden Personen Fragen auf und ich wurde zum Teil komisch angeschaut 🙂

Wir fuhren ingesamt ca 4h von Picton an die Ostküste nach Kaikoura. Auf dem Weg hielten wir noch an einem Ort, an dem man Seelöwen sehen konnte. Und dies sehr nahe! Wilde Seelöwen lagen da und ruhten sich aus, währendem die Touristen Fotos von ihnen knipsten. Muss sicher auch eine schönes Gefühl sein beim Schlafen fotografiert zu werden.

Nach der Fotosession, liefen wir ein Stück der Küste entlang. Hier einige Eindrücke davon.

Als wir schliesslich unser Camp erreichten, ja ich schlief in einem Zelt draussen, musste ich lernen, wie man dieses richtig aufstellt. Da ich noch nie, oder glaube erste einmal, ein Zelt aufgebaut habe, war das natürlich neu für mich. Da ich nicht alleine im Zelt schlief, half mir mein Zeltpartner, wenn man das so sagen kann, mit dem Aufbau. Der Platz war sehr eingeschränkt und das grosse Backpack machte es nicht besser. Doch ich freute mich auf die Nacht draussen im Zelt, zumal es nicht regnete.

Gross Zeit zum Verschnaufen blieb mir nicht. Ich war an meinem ersten Tag bereits im Küchenteam eingeteilt und musste helfen das Essen zuzubereiten. Kocht mal für 20 Leute! Das ist eine Menge Zubereitung. Für jemanden wie mich, der nicht mal für sich selber kocht, positiv ausgedrückt, eine neue Erfahrung 🙂 . Natürlich gehörte der Abwasch aller Teller nach dem Essen auch dazu und so endete ein langer Tag spät.

Viele Grüsse

Mori

6 Kommentare bei „Picton – Die „Summer Blast“ Flying Kiwi Tour beginnt“

  1. Und wie viele Tage hattest du den roten Fingernagel? Glaub ich dir sofort, dass du mit zweideutigen Blicken angeschaut wurdest. 😂

    1. Leider sehr lange, der Fingernagellack geht nur schwer ab :/

  2. Rot steht dir gut…😆🤣👋

    1. haha nicht wirklich 🙂

  3. Endlich hast Du mal was gelernt…… Zelt aufstellen und Kochen 🙂 Jetzt wissen wir, wer beim nächsten Familienfest in der Küche steht. Ich nicht!!!

    1. Ja also kochen würde ich das bisschen Gemüse schnippeln nicht nennen. Aber wir können gerne beim nächsten Familienfest rohes von mir geschnittenes Gemüse essen, ausser du weisst wie man ein Gericht mit den Zutaten kocht?!

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