Queenstown Tag 1 – Shotover Canyon Swing

Good morning

Heute fuhren wir weiter von Te Anau nach Queenstown. Ich weiss, dass sich einige jetzt über die Geschichten, die ich da erlebt habe sehr freuen, soviel sei mal verraten: Liebe Mamma ich lebe noch 🙂

Aber als erstes möchte ich euch einige Bilder der unglaublichen Landschaft zeigen, die wir auf der Fahrt nach Queenstown gemacht haben.

Wir erreichten Queenstown um die Mittageszeit. Queenstown die Stadt der Adrenalinjunkies und Abenteurer! Möglicherweise kennen einige von euch diese Stadt. Wobei der Begriff Stadt ein wenig hochgegriffen ist. Das Zentrum war zu meinem Erstaunen relativ überschaubar. Viele Menschen tumelten sich in den schmalen Strassen. Dazu sei gesagt, dass ich mitten in der Hochsaison hier war und Queenstown ein extrem gepuschter Touristenort ist. Sogar auf dem Campingplatz wo man meinen könnte man hätte ein wenig Ruhe, war jeder Zentimeter ausgebucht.

Da es hier soviel zu erleben gab, blieben wir ausnahmsweise auch ein wenig länger an diesem Ort. Uns standen insgesamt ein freier Nachmittag, ein voller Tag und ein freier Vormittag für unsere Aktivitäten zur Verfügung. Jeder durfte sein Programm nach seinen Wünschen selber zusammenstellen. Ich entschied mich mit dem „Shotover Canyon Swing“ am heutigen Nachmittag anzufangen! Ich hatte früher Bilder davon im Fernsehen gesehen und dieser wurde mir auch von Ralph empfohlen, an dieser Stelle danke nochmal 🙂

Nachdem das Zelt aufgebaut wurde, machte ich mich zusammen mit unserer Tourguidin auf den Weg in die Stadt. Wir waren heute die einzigen beiden Verrückten die Springen wollten. Das Wetter war traumhaft schön und so freute ich mich, war aber auch gleichzeitig sehr nervös vor dem, was mich erwarten sollte. Zusammen mit weiteren wagemutigen Touristen fuhren wir in den Canyon. Die Kulisse rund um die Schlucht des Shotover Flusses war atemberaubend und ich vergass für einen Moment wofür ich eigentlich hier war. Ich war kurz davor von einer Klippe zu springen, befestigt nur an einem Seil!

Während meine Tourguidin immer nervöser wurde, hielt sich meine Nervosität zu meinem eigenen Erstaunen in Grenzen. Später kam dann der Moment näher und die Gruppe wurde instruiert und jeder Einzelne durfte auswählen wie er oder sie runterspringen möchte. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, sei es vorwärts, rückwärts, kopfüber, auf einem Stuhl, mit einem Dreirad, blind usw. Für mich war bereits im Vorfeld klar. Ich möchte auf einem Stuhl runtergestossen werden! Ich war der Erste der Gruppe der Springen sollte. Mein Puls stieg stetig, währendem die Mitarbeiter mich sicherten. Und als ich schliesslich auf dem Stuhl sass und ich nur noch vom Mitarbeiter am Seil gehalten wurde, gab es definitiv kein Zurück mehr. Das fiese war, dass ich nicht wusste wann er mich loslassen würde und so täuschte er einige mal vor, mich loszulassen bis er schliesslich in einem unerwarteten Augenblick loslass und ich rücklings die Klippe runterstürzte.

Hier ist noch der Youtube Link zum Video vom Sprung:

Video Sprung The Chair

Es war das erste mal freier Fall für mich. Ich hatte noch nie zuvor einen Bungee oder einen Skydive gemacht. Das Gefühl war überwätigend, vor allem nachdem man dann in Sicherheit war 🙂 Daraufhin konnte ich entspannt die Sprünge der Anderen anschauen. Zum Schluss bot sich uns die Möglichkeit für einen geringen Aufpreis nochmals auf eine andere Weise zu springen. Ich wollte mich nochmals pushen und den Sprung machen, vor dem ich mehr Angst hatte. Und zwar vorwärts selber zu springen! Der Unterschied zum Stuhl war, dass ich dieses mal an der Klippe stehen würde und selber runterspringen müsste und nicht auf einem Stuhl runtergestossen würde. Tatsächlich war dieser Sprung für mich die grössere Herausforderung, jedoch war das Gefühl, als ich es geschafft hatte, unbeschreiblich!

Hier noch der Youtube Link zum Video:

Video Sprung vorwärts

Noch mit Glücksgefühlen im Bauch erreichten wir dann das Camp und konnten den anderen der Gruppe von unserem Abenteuer erzählen.

Am Abend stand dann das nächste Highlight bevor. Wir gingen zum berühmten „Fergburger“ in Queenstown essen. Einer der bester Hamburger Neuseelands! Die Erwartungen waren hoch, sollte nach dem heutigen Nachmittag noch den besten Burger essen, den ich je gegessen hatte?! Erst einmal hiess es anstehen. Wie so oft mit extrem gut bewerteten Attraktionen, zieht es auch sehr viele Leute an. So standen wir 30 Minuten an um die Bestellung aufzugeben und warteten anschliessend nochmals 30 Minuten auf den Burger. Das Schlimme war, dass ich heute vor Aufregung vor dem Sprung den ganzen Tag nichts gegessen hatte. Umso schwieriger wird es dann mit leerem Magen zu Warten. Aber es hatte sich gelohnt. Der Burger war grossartig!

Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende. Mit neu Erlebtem und vollem Bauch legte ich mich am Abend schlafen. Dieses actionreiche Erlebnis musste genauso wie der Burger, erst mal verdaut werden!

In diesem Sinne

Just do it!

Mori

2 Kommentare bei „Queenstown Tag 1 – Shotover Canyon Swing“

  1. Omg die Videos😵😵😵🙈🙈🙈 spinner du😂😂😂

  2. Sogar 2x bisch gummpt 😱 😲 bisch mutig aber glichzitig verrückt 🤪 🤣

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