Buenos Aires – Recoleta Friedhof, San Telmo Markt, Obelisk

Hellou,

Die erste Woche in Buenos Aires bestand hauptsächlich aus anklimatisieren und die Touristenattraktionen besuchen. Demzufolge möchte ich euch die nächste Sehenswürdigkeit zeigen. Der Recoleta Friedhof! Ja ihr habt richtig gelesen, ein Friedhof als Thing to visit. Ihr dürft euch das aber nicht wie ein gewöhnlicher Friedhof in der Schweiz vorstellen. Die Gräber sind nämlich kleine Häuser, Mausoleum, in denen die reichen Leute von Buenos Aires ruhen! Recoleta ist ein Viertel für die obere Schicht der Gesellschaft.

Ich besuchte den Friedhof mit Mel, einem englischen Mädel, die ich am Tag zuvor während der Free Walking Tour kennengelernt hatte. Wir verbrachten fast den ganzen Nachmittag im Friedhof. Und nein es war kein Date. Wäre ja auch ein wenig unchristlich auf einem Friedhof, oder nicht 🙂 ?!

Zum Schluss wollten wir noch das Grab von Evita sehen. Dies stellte sich als schwieriger heraus als gedacht. Erwarteten wir doch das glamouröse grosse Haus von der weltberühmten First Lady Argentiniens! Doch wie sie gelebt hatte, nämlich hauptsächlich sich einsetzend für die Anliegen der ärmeren Bevölkerung, war ihr Grab auch schlicht gehalten. Um den Namen Eva Peron auf diesem Familiengrab zu erkennen, muss man genau hinschauen. Wir fanden das Grab schliesslich nur anhand der vielen Leute und den Blumen. Denn heute noch wird Eva Peron von der Bevölkerung verehrt und geliebt.

Wir gingen weiter zur Piazza Italia und wurden von einer argentinischen Freundin von Mel umhergeführt. Im Stadtteil Palermo, welcher mein neues Zuhause sein wird, gibt es eine riesige wunderschöne Parkanlage, an der die Einheimischen am Wochenende Zeit im Grünen verbringen können.

Am Abend gab es dann mein erstes richtiges Argentinisches Steak. Den Tipp hatten wir vom argentinischen Tourguide von der Free Walking Tour den Tag zuvor erhalten. Das Restaurant war schlicht, dafür die Küche umso besser. Genau so muss es doch sein, oder was meint ihr zu diesem schönen Stück Steak und Rotwein?!

Wir waren um 20:00 Uhr dort und das Restaurant war zu diesem Zeitpunkt praktisch leer. Die Argentinier gehen erst ab 21 Uhr essen! Später füllte es sich dann noch tatsächlich bis zum letzten Platz.

Am nächsten Tag besuchte ich die anscheinend breiteste Strasse der Welt (keine Ahnung ob das stimmt). Aber ich wollte das Symbol von Buenos Aires sehen, den Obelisken.

Was hier in Buenos Aires ganz normal zu schein seint, sind Demonstrationen jeglicher Art. Auch heute standen wieder Leute auf der Strasse und hielten den Verkehr auf.

Am Sonntag ging es dann zum berühmten Markt im Viertel San Telmo. Ein riesiger Markt, der jegliches Kleinzeugs anbietet. Natürlich hatte ich keinen Platz für solche Souvenirs. Aber es war trotzdem interessant, dies mal anzuschauen. Es war auch das erste mal, dass ich Leute den Tango tanzen sah.

Dies war also meine erste Woche in Buenos Aires. Und ich hatte noch eine ganze Woche bis meine Schule anfangen sollte. Also entschloss ich mich kurzfristig einen Flug weg vom Grossstadtdschungel in die Natur Patagoniens zu buchen.

Liebe Grüsse

Mori

PS: Das Wetter war top, Sonnenschein und schön warm

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