Buenos dias,
Ich begrüsse euch in Chile aus der Hauptstadt Santiago. Es war ein Zwischenhalt für 4 Tage ehe ich mich in den Norden des Landes in die Wüste von Atacama aufmachen würde. Nichtsdestotrotz sind auch solche kurzen Citytrips spannend und schön.
Den ersten Tag ruhte ich mich erst mal ein wenig aus und erkundete nur die Gegend rund um das Hostel. Solche Tage braucht es auch um mal ein wenig mit der neuen Umgebung klarzukommen. Die Währung hier in Chile ist ziemlich komisch. Es erinnerte mich an die italienische Lira. 1000 Chilenische Pesos entsprechen ca 1,5 Schweizer Franken. Also man musste immer durch 642 rechnen. Meine Kopfrechnen Fähigkeiten waren gefragt.
Mir fielen in Santiago die hübschen alten Gebäude auf, die oft mit Palmen in Front verziert wurden.

Mittlerweile gibt es an vielen Orten auf der Welt „Free Walking Tours“. Wenn ich Zeit finde, besuche ich diese, denn ich finde es extrem spannend, was man auf solchen Touren über die Stadt erfährt. Auch in Santiago schloss ich mich einer dieser Free Walking an. Wir liefen vom Zentrum aus zum Fusse des Mount San Christobal. Dem berühmten Hügel in der Stadt. Unser Guide erzählte uns viel über die Geschichte der Stadt und dessen spanischen Eroberern, die sich extrem schwer taten gegen die Eingeborenen. Zwei Statuen auf dem Hauptplatz erinnern daran. Am einen Ende ein spanischer Konquistator und am anderen Ende eine Statue der Eingeborenen.


Ich war über Ostern hier, sodass leider viele Läden, Museen geschlossen hatten. Nichtsdestotrotz besuchte ich zusammen mit einer Holländerin aus dem Hostel dies Sehenwürdigkeiten wie zum Beispiel den Mount Santa Lucia.


Oder den Mt. San Christobal mit seiner heiligen Statue

Man kann entweder mit der Gondel hinauf oder man läuft ca 30 Minuten den Hügel hoch. Natürlich lief ich hoch, zumal die Warteschlange an diesem Samstag extrem lange war, weil irgendeine Ostermesse auf dem Hügel stattfand.

Die Aussicht vom Mt. San Christobal über die Stadt ist super.

An diesem Tag traf ich noch per Zufall 2 ehemalige Schulkameraden aus Buenos Aires. Manchmal gibt es Zufälle, die glaubt man kaum. Wie hoch wäre wohl die Wahrscheinlichkeit gewesen, dass wir uns in dieser Stadt auf dem Hügel wiedersehen würden? Unglaublich!

Die Zeit in Santiago verging schnell. Ich wollte auch weg von der Grossstadt wieder in die Natur.
Aber zuerst musste ich mir neue Jeans kaufen. Meine Pepe Jeans hatte 6 Monaten Waschmaschinen und Trockner ausgehalten, aber jetzt war es Zeit. R.I.P liebe treue Hose.

Mit Santiago de Chile konnte ich mich nicht anfreunden. Vielleicht war ich auch einfach zum falschen Zeitpunkt in der Stadt bzw nach so langer Zeit in Buenos Aires auch schwierig.
Zum Schluss noch eine kleine Geschichte von einem der hässlichsten Gebäude für die Chilenen. Dieses Gebäude wurde vor Jahren für einen Mobilfunkanbieter gebaut. Und vor Jahren hatten die Handys noch Antennen 🙂

Machts gut!
Mori
