Westküstetour Tag 4 – Mantaray Schnorcheln

Hallo liebe Blogleser,

Melde mich wieder zurück mit dem 4 Teil meiner Westküstenstory. Habe mir dieses Wochenende eine Kreativpause gegönnt 🙂

Am Tag 4 unserer Westküstetour waren wir in Coral Bay am berühmten Ningaloo Reef. Einige Leute behaupten, dass dieses Riff schöner wäre als das Great Barrier Reef. Es war unser freier Tag und jeder konnte machen was er wollte. Natürlich wurden uns wieder diverse Ausflüge angeboten und durch einen Aufpreis konnte man zum Beispiel Schnorcheln gehen. Die meisten der Gruppe haben dies dann auch gebucht. So standen wir pünktlich um 8 Uhr morgens bei dem Taucherladen und meldeten uns an. Das Ziel war heute beim Schnorcheln Mantaray zu sichten. Mantaray, oder Teufelsrochen wie sie auf Deutsch genannt werden, sind Rochen mit einer Spannweite von bis zu 7 Metern. Also ziemlich gross!

Wir fuhren also los zum Bootsteg, wo der Kapitän, ein älterer freundlich ausschauender Mann und empfing. Weil es heute soviele Leute waren, wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt. Man merkte der Organisation an, dass sie so etwas nicht zum ersten mal machten ;). Anschliessend suchte der Kapitän das Riff nach Mantarays ab und gab ein Zeichen, sobald er einen entdeckt hatte. Es war extrem windig und dadurch gab es viele Wellen. Nichtsdestotrotz liessen wir uns nicht entmutigen und wir zogen unseren Wetsuit an, um ins kalte Wasser zu springen.

Der Kapitän gab das Zeichen. Die Tourleiterin machte sich auf ins Wasser um dem Manta zu folgen und uns zu zeigen wo er sich gerade befindet. Gruppe 1, in der ich mich befand, durfte nun rein und von der Wasseroberfläche aus den Mantaray beobachten. Wie vorhin erwähnt, war das Meer durch den Wind sehr aufgewühlt und der Teufelsrochen schwamm ziemlich über Grund. Somit konnte man zwar die Konturen des riesigen Tieres erkennen, jedoch keine klaren Details sehen. Auf dem Foto sieht man es noch schlechter als in Realität:

Nach einer kurzen Zeit war dann Gruppe 2 dran und wir wurden wieder vom Boot abgeholt. Der Rest des Tages durften wir normal schnorcheln. Das Riff war ziemlich schön, da es sich sehr nahe der Wasseroberfläche befindet. Ich sah einige Schildkröten, einen Tintenfisch und als Höhepunkt Haie. Diese waren zwar harmlos, aber es ist trotzallem furchterregend einem Hai in freier Wildbahn zu begegnen.

Gegen Abend fuhren wir dann weiter nach Exmouth, unserer letzten Destination auf der Tour. Als Überraschung gab es dann Pizza aus einer italienischen Pizzeria. Die schmeckte sogar erstaunlicherweise richtig gut. Pizza kann man noch in den abgelegensten Orten dieser Welt finden :). Durch den Tag auf dem Boot bzw im Meer waren alle richtig KO und so waren wir früh im Bett. Wir durften sogar ausschlafen und es ging am nächsten Morgen erst um 8:00 Uhr los.

Achja, da gab es noch die Geschichte mit den beiden Chinesen. Man bucht eine Schnorcheltour, um auf offenem Meer Fische, Schildkröten, Korallen usw. sehen zu können. Das bedingt, dass man ins Wasser geht und dort schwimmt. Diese Theorie hört sich für uns Europäer sehr logisch an. Aber die Asiaten ticken da ein wenig anders. Sie buchen eine teure Schnorcheltour, obwohl sie nicht schwimmen können! Manchmal frag ich mich echt, ob die einfach zuviel Geld haben oder sich nur mit einem Selfie vom Boot zufrieden geben, damit sie in der Heimat prahlen können, sie seien mit Mantarays schnorcheln gegangen. Jedenfalls ging die Mutter gar nicht ins Wasser und die Tochter hatte ihren aufblasbaren pinkfarbenen Schwimmring mit dabei. Ich sag euch, dieses Bild werde ich nicht vergessen wie die mithilfe des Schwimmrings versuchte zu schnorcheln. Immerhin war sie aber im Wasser 🙂

Liebe Grüsse aus Australien

Ein Kommentar bei „Westküstetour Tag 4 – Mantaray Schnorcheln“

  1. He, hee.. 😂 Kein Foto von der Chinesen Tochter mit einem Schwimmring…? 😂

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