Litchfield – Irgendwo im Nirgendwo

Guten Morgen, Good morning

Mittlerweile bin ich im tropischen Norden gelandet und habe dort 32 Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit. Da ich in Darwin noch nichts Fixes geplant habe, ja überhaupt nur die erste Übernachtung im Hostel gebucht hatte, musste ich mich also darum kümmern, was ich hier im Norden Australiens machen lässt. War ich an der Ostküste sehr verplant, wollte ich es dieses mal mit Spontanität, Flexibilität versuchen. Mein nächster Meilenstein war erst in 7 Tagen in Alice Springs, da ich dort eine Tour bereits gebucht hatte. Wie ich dorthin kommen sollte, wusste ich noch nicht 😉

Natürlich waren mir die beiden Nationalpärke Litchfield und Kakadu im Vorfeld als Attraktion von Darwin bekannt. Ich erkundigte mich also am Donnerstag, um ca 15 Uhr im Hostel nach Touren dorthin und konnte bereits am nächsten Morgen mit einer 3-Tagestour mit. Die vorhergesagten Temperaturen waren schon etwas speziell.

Wieder einmal mehr musste ich den Wecker stellen :). Der Tourguide, welcher mich um 7 Uhr abholte, war ein richtiger Australier vom Outback. Loch im Hut, einem schmutzigen Ranger Outfit und ungepflegter Bart mit viel KnowHow über die Region und deren Tiere. Wir fuhren also im Jeep in Richtung Litchfield Nationalpark. Dieser ist näher gelegen und kleiner wie der Kakadu Nationalpark. Nun ja man fährt „nur“ 2h :). Auf dem Weg dorthin, entdeckte unser Guide eine Kragenechse auf der Strasse. Sofort stieg er aus und folgte dem Tier in den Busch. Mit blossen Händen fing er das flinke Tier und kehrte zu uns zurück. Vielleicht kennt ihr die Kragenechse aus dem Disney Film Bernard und Bianca 🙂

Die Landschaft sah überall mehr oder weniger gleich aus. Tatsächlich waren wir irgendwo im nirgendwo. Kein Handyempfang, keine anderen Autos, einfach kilometerweise nichts!

Wir erreichten dann unser Ziel, ein kleiner Wasserfall in dem wir baden durften. Ich persönlich fand es nicht so spektakulär, aber eine Abkühlung tat gut.

Da war der zweite Wasserfall wesentlich eindrücklicher. Auch dort durften wir schwimmen und ein wenig verweilen. Die Wangi Falls gefielen mir sehr gut.

Leider mussten wir uns bereits wieder auf den Rückweg machen, da wir wieder 2h Fahrt vor uns hatten. Auf dem Rückweg, hielten wir noch an einem der etlichen Termitenhügel im Park an.

In der Nähe war noch ein Fluss und während wir noch die Fotos der Termitenhügel schossen, versuchte unser Guide mit einer Angelrute einen Fisch zu fangen. Er meinte diesen könnten wir dann zusätzlich zum Nachtessen grillieren. Mein Fischerherz schlug da natürlich höher und ich fragte ihn, ob ich auch mal ein paar Würfe machen dürfe. Ich stand also da, irgendwo im nirgendwo und fischte vom Ufer aus! Der Unterschied zum Fischen in der Schweiz?! Nun ja es hat Krokodile im Fluss 😉

Liebe Grüsse 

PS: Leider gab es kein Fisch zum Nachtessen. Dafür gab es viele Frösche im Badezimmer.

 

Ein Kommentar bei „Litchfield – Irgendwo im Nirgendwo“

  1. haha dafür gab es viele Frösche im Badezimmer :O :O

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