Salut zusammen,
Der zweite Tag meiner Tour startete mit einer Bootsfahrt auf dem Adelaide River. Wir sollten wilde Krokodile sehen, die zudem aus dem Wasser sprangen. Jumping Crocodiles nannte sich die Tour. Ich war gespannt und beobachtete die Frau, welche mit einer Art Angelrute und zwei Stück Fleisch als Köder versuchte die Krokodile an die Wasseroberfläche zu locken. Erstaunlicherweise haben sich die wilden Krokodile an den Motorenlärm vom Boot gewöhnt und wissen, wenn das Boot kommt, dass es was zu Fressen gibt. Um die leckeren Büffelfleischstücke zu kriegen, liess die Frau die Krokodile mehrmals aus dem Wasser springen. Es hatte ein wenig was von Zirkus, aber nichts desto trotz waren die Tiere frei lebend und taten dies aus eigenem Willen.
Nach dieser beeindruckenden Show machten wir uns auf den Weg zu Kakadu Nationalpark. Dieser liegt ca 3h von Darwin entfernt. Wir fuhren also zum Tourist Visitor Zentrum. In diesem erfuhren wir, dass der Nationalpark Aboriginis Land ist und die Fläche ca so gross wie die halbe Schweiz ist. Zuerst gingen wir Wandmalerei der Aboriginis anschauen. Der Tourguide erklärte uns was diese zu bedeuten hat und wie sie entstanden ist.
Es ist schon erstaunlich, wie die Aborignis über Jahrtausende in dieser Kargen Gegend leben konnten bzw können. Wir wanderten also ein Stück, geplagt von den vielen Fliegen, die extrem hartnäckig an alle möglichen Stellen im Gesicht flogen. Zum Teil versuchten sie sogar in den Mund oder die Nase hineinzukommen. Ich fühlte mich wie eine Kuh, die ständig ihren Kopf schütteln muss, um die lästigen Fliegen loszuwerden. Abgsehen von den Fliegen, war die Landschaft war sehr schön. Wir durften wie den Tag zuvor auch wieder baden gehen. Nur gab es hier im Park Krokodilwarnschilder auf denen Stand, dass das Gebiet zwar mit Fallen gesichert wird, aber es trotzdem sein kann, dass sich Krokodile unentdeckt bleiben. Schwimmen auf eigene Gefahr! Unser Tourguide versicherte uns, dass es heute keine im Wasser hätte. So etwas ist leicht gesagt wenn man selber keine Badehose an hat 🙂
Dann war die Tour auch schon wieder vor und wir machten uns zurück auf den Weg nach Darwin.
Mein persönliches Fazit: Der Litchfield fand ich schöner, auch weil er näher ist und sich die Pärke sowieso sehr ähneln. Die Distanzen sind schon riesig und wir sassen die meiste Zeit im Jeep. Was ich ein wenig schade fand, da es noch viele Spotts gegeben hätte, die man hätte sehen können. Aber eben, in einem Tag die halbe Schweiz zu erkunden ist auch nicht einfach 😉
Machts gut!







