Lake Taupo – Fischen und Erholung

Hallo meine lieben treuen Blogleser

Nach dem Kulturerlebnis ging es weiter nach Taupo. Die Ortschaft liegt am Lake Taupo, ziemlich zentral auf der Nordinsel. Ich entschied mich hier ein wenig länger zu bleiben. Gesundheitlich war ich noch immer nicht ganz fit. Eine Grippe dauert nun mal eine Woche.

Die Gegend um den Lake Taupo ist sehr bekannt für Forellenangeln. Für mich als leidenschaftlicher Angler war klar was ich hier machen will. Als erstes, ging ich also zum ortsansässigen Fischerladen und erkundigte sich über die hiesigen Gegegebenheiten. Leider war es sehr schwierig ohne Auto an geeignete Stellen zu kommen. Denn hier wird hauptsächlich mit einer Fliegenfischerrute an den Flüssen gefischt und nicht direkt vom Seeufer. Als ich dann die Preise für einen Tagesausflug sah, sank meine Begeisterung schlagartig. Ein geführter Tagesausflug kostete 280.- CHF! Für dieses Geld könnte ich ein Jahresabonement in der Schweiz lösen. Das war es mir dann schlicht nicht wert, obwohl ich sehr gerne mal die Fliegenfischerrute ausprobiert hätte. Die beste Alternative war schliesslich eine Angelrute zu mieten und ein Tagespatent für den See vom Ufer aus zu lösen. Um an die Stellen zu gelangen, wo man auch eine geringe Chance auf Erfolg hatte, brauchte ich noch ein Fahrrad. Dieses konnte ich zum Glück relativ günstig im Hostel mieten.

Ich machte mich also mit einer Angelrute und zwei Kunstködern (lebende Köder wie Maden sind nicht erlaubt) im Gepäck auf den Weg, Nach ca 1 Stunde erreichte ich den Platz. Dieser war sehr schön, auch ohne Angelrute waren Leute dort, die entweder Sonne tankten oder sich im Meer abkühlten.

Wie hatte ich das vermisst. Einfach nur die Sonne geniessen und fischen. Einfach mal keinen nächsten Termin haben. Ich hatte mir im Vorfeld nicht grosse Hoffnungen auf Erfolg gemacht, zumal die Tageszeit auch nicht vorteilhaft war (ich fischte von 11 Uhr bis 17 Uhr). Ich habe dann zwar Forellen gesehen, aber leider keine gefangen. Aber diese Tatsache war heute zweitrangig!

Taupo selber ist eine kleine Stadt, welche direkt am See liegt. Als ich an der Promenade entlang des Sees spazierte, sah ich eine Plattform mit Fahnen auf dem See.

Doch um was genau handelte es sich? Des Rätsels Lösung ist: Es war das Ziel der Golfer, welche versuchten vom Land aus, dort einzulochen. Jedermann konnte Bälle kaufen und diese danach auf die Plattform schlagen und hoffen, dass der Golfball einlocht. Es winkten Preise bis zu 10000 Dollar. Diverse Golfer, jene die nicht mal den Ball trafen oder jene die ihren eigenen Schläger mitbrachten, versuchten ihr Glück. Ich schaute dem Geschehen amüsiert zu. Vom Hobbygolfer bis zum erfahrenen Golfer konnte man alles sehen.

Etliche Bälle landeten im See und ich erfuhr, dass die Mitarbeiter jeweils die Bälle wieder rausfischen müssen. Ich will trotzdem nicht wissen, wieviele Bälle da im See liegen bleiben.

Was gibt es noch von Taupo zu berichten? Viel habe ich dort nicht unternommen. Das Ziel hier war Erholung, nicht Aktivität. Wenn man nicht aktiv ist, passt es natürlich gut, dass man einen super schmackhaften Burger, der Burgerkette „Fuelburger“, verspeist 🙂

Achja die Huka Falls! 200 000 Liter Wasser drängen sich jede Sekunde durch die 9 Meter breite Felsenschlucht. Ein spektakulärer Anblick wie das hellblaue Eiswasser durch die schmale Schlucht runterschiesst.

Taupo ist war ein erholsamer Ort. Nach diesem Aufenthalt fühlte ich mich wieder besser und war bereit für weitere Abenteuer!

Cheers

Mori

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