Queenstown Tag 3 – Wildwasser Rafting

Howdy people

Nachdem ich von einer Klippe gesprungen bin, einen Gipfel erklommen haben begab ich mich heute ins kalte Wasser. White Water Raftig nannte sich der Spass. Anscheinend sollte es in diesem Fluss Strömungen bis zur höchsten Stufe 5 geben. Da aber das Wetter super schön war die letzten Tage, führte der Shotover River nicht soviel Wasser, sodass die Strömung nicht so stark war.

Für mich als absoluten Rafting Anfänger vielleicht nicht so schlecht, dass ich nicht mit der schwierigsten Stufe anfange 🙂 Die Organisation war voll auf Massentourismus vorbereitet und ermöglichte an diesem Morgen ca 50 Leuten dieses Abenteuer. Verteilt auf etwa 9 Gummiboote ging es los auf dem Shotover River. Ja, es ist genau der gleiche Fluss, über dem ich gesprungen bin. Zu Beginn war es ziemlich ruhig auf dem Wasser, wir wurden instruiert und mussten die verschiedenen Befehle lernen. Das Wildwasser Rafting hat viel mit Teamwork zu tun. Die Befehle kriegten wir vom Steuermann, der hinten auf dem Gummiboot sass. Das Ziel war es, nicht im Wasser zu landen. Sei es dass man sich selber gut festhielt oder das Boot nicht kentern sollte.

Wir liessen uns treiben und übten gewisse Befehle bis dann die erste Stromschnelle kam. Diese wurde mit Bravour gemeistert! Weiter ging die Fahrt durch die wunderschöne Schlucht, in der früher die Goldschürfer ihr Glück versuchten. Die zweite grosse Stromschnelle war dann etwas komplizierter. Wir kamen in einem ungünstigen Winkel zum Wasserfall, sodass wir gekentert wären, wenn wir uns nicht in die kleine Ecke gerettet hätten. Wir hingen also fest! Der Fluss mit starker Strömung an dieser engen Passage, machte die Situation kompliziert. Unsere Steuerfrau war sichtlich nervös und suchte eine Lösung aus dieser heiklen Situation. Wir konnten auch nicht einfach aus dem Wasser ans Ufer, da links und rechts hohe Felsen waren. Unsere Guidin zog uns ein wenig am Rand, wo die Strömung schwach war, Flussaufwärts. Das Ziel war, dass wir versuchten im richtigen gerade und nicht seitwärts den Wasserfall runterzukommen. Es gab nur einen Versuch! Wir mussten nun als Team funktionieren und den Befehlen folgen. „Padel hard left“, „Padel back right“ schrie unsere Guidin. Wir gaben alles und brachten das Gummiboot in der starken Strömung in die richtige Position, sodass wir trocken hinuntern kamen. Applaus gab es von den anderen Teilnehmern, die natürlich warten mussten und sich das Schauspiel aus sicherer Position anschauen konnten.

Nach diesem kleinen Shock durften die die wollten im Fluss ein Bad nehmen. Es ging weiter den Fluss in der Schlucht hinunter in Richtung Tal. Zum Glück verlief alles nach Plan und wir erreichten sicher das Ziel.

Leider habe ich zu diesem Event keine Bilder machen dürfen. Aber wen es interssiert wie das ausgesehen haben mag, einfach auf Google eingeben Shotover River Rafting und Bilder anschauen 🙂

Wir verliessen heute Queenstown. Nach diesem Abenteuer ging die Busfahrt am Nachmittag weiter nach Makarora. Zum ersten mal verlief etwas nicht nach Plan. Der Bus gab den Geist auf und wir blieben stehen und konnten nicht weiterfahren! Es hiess nun Zeit vertreiben irgendwo im Gebirge und auf Hilfe warten! Ein netter Autofahrer sah unsere verzweifelte Lage und fragte, ob wir mit ihm mitfahren wollten. Jedoch haben keine 21 Leute in einem normalen PW Platz. Aber der Gedanke zählt ja bekanntlich auch 🙂

Als der Mechaniker kam, dauerte es noch eine Weile, es schien ein grösseres Problem zu sein, zumindest hiess es dann sogar, dass wir den Bus wechseln müssen. Nach einer Zeit sprang der Bus aber trotzdem an und wir durften weiterfahren. Alles hörte sich schlimmer an, als es schlussendlich war. Aber fragt mich nicht an was es gelegen hat. Hauptsache wir erreichten unser Camp, zwar mit einiger Verspätung, aber immerhin!

Wir haben an dem Abend noch ein wenig Frisbee gespielt und so gegen 22:00 Uhr gab es Nachtessen. Wir hatten halt viel Zeit verloren, sodass wir nicht viel vom Lake Hawea sehen konnten. Kann vorkommen 🙂

Liebe Grüsse

Mori

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