Makarora – Am Fusse des Fox Glacier

Guten Tag meine Lieben,

Heute ging die Fahrt weiter in Richtung Norden der Insel, genauer gesagt zu einer Ortschaft nahe beim Fox Glacier bei der wir unsere Zelte aufschlagen sollten.

Die Südinsel Neuseelands bietet gigantische Landschaften überall wo man hinkommt. Der Vorteil, wenn man mit dem Bus unterwegs ist, dass man sehr viel sieht. Ich weiss, ich bringe praktisch in jedem Beitrag wunderschöne Aussichten, aber es ist nun mal sehr schön hier!

Meistens, wenn es auf der Strecke sog. Touristenstopps gab, die mit braunen Schildern mit weisser Schrift erkennbar waren, hielten auch wir an. Die sogenannten Blue Pools erinnerten mich stark an den Blausee bei uns in der Schweiz. Extrem klares Wasser, leuchtete in der Sonne Türkisblau und man konnte die Forellen schwimmen sehen.

Hier gab es eine kuriose Geschichte. Und zwar führte eine Brücke, von wo aus ich auch die Fotos schoss, über den Bach. Diese befand sich etwa 10 Meter über dem Wasser. Eine Gruppe junger vagemutiger Deutscher versammelten sich dort und wollten ins Wasser springen. Kurios an der Geschichte war, dass sie nicht wussten, ob es genug tief war. Als der erste dann gesprungen war, fragte doch tatsächlich ein Mädel „Und ist es genug tief?“. Bitte was! Erst sollte also jemand springen und schauen ob es genug tief war? Wie blöd war denn das! Jugendlicher Leichtsinn oder Dummheit?! Ich wusste es auch nicht, jedenfalls schämten sich meine deutschen Freunde in diesem Moment für ihre Landsleute.

Nach diesem Ereignis und nachdem einige von uns ein Bad im eiskalten Wasser genommen haben, machten wir uns wieder auf den Weg. Das nächste Touristenschild liess aber nicht lange auf sich Warten.

Es war wieder mal Zeit für einen Wasserfall. Wie oft auf meiner bisherigen Reise. Der Nachteil, wenn man bereits soviel wunderschöne Wasserfälle gesehen hat, man stumpft ordentlich ab. An Orten, an welchen andere Leute WOW und BOAH sagen, halte ich mich dann zurück und denke mir nur, das ist ja nichts Spezielles 🙂

Zugegeben, es gibt schlechtere Wasserfälle ;). Weiter ging die Fahrt durch Berge zurück an die Küste. Wir verbrachten die Mittagspause an diesem wunderschönen verlassenen Strand und assen unsere mitgebrachten Sandwichs, die wir am Abend zuvor vorbereiten mussten. Lustigerweise hatte man an diesem Ort keinen Telefonempfang, aber einen Stand der Kaffe verkaufte und dies nicht schlecht. Denn praktisch jeder von uns und noch andere Leute wollten einen Kaffe. Kluge Geschäftsfrau 🙂

Am Abend, nachdem wir unsere Zelte aufgeschlagen hatten, gingen wir in eine nahegelegene Bar auf ein Bier. Zudem gab es in diesem Ort Glühwürmchen! Also machten wir uns um 23:00Uhr noch auf in den Wald, wo wir eine Gruppe Chinesen antrafen. Meine lieben Freunde waren auch da! Wir entschieden uns deshalb ein wenig weiter in den Wald hinein zu gehen. Um die Glühwürmchen sehen zu können mussten wir natürlich das Licht ausschalten. Wer mal Nachts im stockdunklen Wald war, weiss wie komisch sich das anfühlt. Aber die hell scheinenden Glühwürmchen waren echt beeindruckend. Ich habe versucht ein Bild zu schiessen. Natürlich klappt das mit der Handykamera nur suboptimal.

Spätabends ging es dann zurück ins Zelt schlafen. Am nächsten Morgen mussten wir ja wieder früh auf.

Guuuuteee Nacht

Mori

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